Sinabung-Ausbruch: Aschewolke über Sumatra

30. August 2010

Innerhalb von zwei Tagen ist der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra zum zweiten Mal ausgebrochen und hat eine kilometerhohe Aschewolke ausgestossen. Der SPIEGEL berichtet weitere Details.

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Simulieren Sie ihre eigene Aschewolke mit HYSPLIT

3. Juni 2010

Nach den regelmässig aktualisierten Karten der der Eyjafjallajökull hätte aschewolke.biz auch die Aschewolken der Vulkane Pacaya und Yasur gerne auf einer Karte präsentiert. Leider gab es von den zuständigen VAACs bisher noch keine Erlaubnis zur Nutzung der entsprechenden Simulationsdaten. – an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an das Met Office London, das die Eyjafjalljökull-Daten umgehend freigegeben hatte. In der Zwischenzeit können sich interessierte Leser eigene Aschewolkesimulationen erstellen: Das Air Resources Laborartory der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) stellt das bewährte Simulationsprogramm HYSPLIT in einer Webanwendung kostenlos zur Verfügung. Jede Simulation ist nur so gut wie Ihre Eingangdaten. Und auch hier (Nomen est omen: Der Name der Webseite ist READY) wird der laienhafte Nutzer nicht im Stich gelassen: Die Anwendung bietet Standorte aktiver Vulkane und aktuelle Wetterdaten zur komfortablen Auswahl an. Der Titel HYSPLIT hat mich zunächst verwirrt, da ich ihn mit Hydraulik in Verbindung gebracht habe – er steht allerdings für HYbrid Single-Particle Lagrangian Integrated Trajectory. Lassen Sie sich von den vielen komplizierten Begriffen nicht abschrecken: Die Simulation ist wirklich einfach mit wenigen Klicks selbst durchzuführen. Viel Erfolg bei der Aschewolkesimulation.

Aschewolke über der Südsee: Vulkan Yasur sorgt für Flugausfälle in Vanuatu

31. Mai 2010

Die Aschewolke des Vulkans Yasur hat auf der Pazifikinsel Vanuatu zu Flugausfällen geführt. Innerhalb weniger Tage sorgt damit nach dem isländischen Vulkan Eyjafjallajökull und dem guamaltekischen Pacaya ein dritter Vulkan für Chaos im Luftraum. Der internationale Flugverkehr bleibt anfällig für die Launen der Natur. Der SPIEGEL berichtet weitere Details.

Aschewolke des Vulkans Pacaya führt zur Flughafen-Schliessung in Guatemala

28. Mai 2010

Nicht nur in Europa bereiten Vulkanaschewolken Probleme: Die Aschewolke des guatemaltekischen Vulkans Pacaya hat jetzt zur Schliessung des internationalen Flughafens in Guatemala geführt. In drei Regierungsbezirken des zentralamerikanischen Landes wurde der Notstand ausgerufen.

Die NZZ berichtet weitere Details.

Aktuelle Schätzung: Aschewolke vernichtet 5 Milliarden Dollar

26. Mai 2010

Der SPIEGEL berichtet über eine Studie, die Oxford Economics für Airbus erstellt hat. Danach hat die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull einen Gesamtschaden in der Größenordnung von 5 Milliarden Dollar verursacht.

Henryk M. Broder besucht Haraldur Sigurdssons Vulkanmuseum

25. Mai 2010

Die Ruhe nach/vor dem Aschesturm: Henryk M. Broder besucht in einem Spiegel-Artikel das Vulkanmuseum des isländischen Vulkanologen Haraldur Sigurdsson.

Nicht einmal ein Aschewölkchen

24. Mai 2010

Gott sei Dank hat das Aschechaos hat ein Ende: Auf den offiziellen Karten des VAAC/Met Office zur Aktivität des isländischen Vulkans Eyjafjallakjökull steht bis zum 25.5. 6:00 einschliesslich:  “Keine Vulkanasche erwartet”. Sollte der Vulkan seine Aktivität wieder aufnehmen, werden sie auf www.aschewolke.biz wieder aktuelle Informationen und Kartenmaterial finden. Geniessen Sie die flugverbotsfreie Zeit.

Bye, Bye, Aschewolke

24. Mai 2010

Der Eyjafjallajökull spuckt momentan Dampf statt Asche. Die ZEIT berichtet darüber in dem Artikel “Der Vulkan kommt zur Ruhe”. In nächster Zeit sind deshalb keine Flugverbote zu erwarten. Eine vollständige Entwarnung gibt es indes nicht.

Aschewolke-Vorhersage für den 21.05.2010: Geringe Konzentration über Sibirien

20. Mai 2010


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Die Polygone stellt die simulierte Ausdehnung der Aschewolke am 21.05.2010 um 12:00 in den Flugflächen FL000-FL200 (0-6000m Höhe) dar. Mit Flugverboten ist demnach nur auf Island zu rechnen. Die Daten wurden vom VAAC/MET Office bereitgestellt und die Farbcodierung erfolgt analog zu den Karten des VAAC/Met Office:

  • Rot: Gebiete, in denen Vulkanasche in geringer Konzentration angetroffen werden kann. Unproblematisch für Flugzeuge und Triebwerke
  • Grau: Gebiete, in denen die Konzentration so hoch ist, dass Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Fluggesellschaften und Herstellern vorliegen müssen
  • Schwarz: Gebiete, in denen die Simulation derartig hohe Aschekonzentrationswerte vorhersagt, dass dort jeglicher Flugbetrieb untersagt ist

Weitere Hinweise zu den Daten sind über einen Klick auf die Polygone in der Karte erreichbar oder im vorhergehenden Blogeintrag “Aschewolke in Google Maps”.
Im Gegensatz zu den vorangegangenen Kartendarstellungen auf www.aschewolke.biz wird die “schwarze Zone” jetzt in schwarz dargestellt.
Interessierte Google Earth-Nutzer können die Daten als KML-Datei herunterladen.
P.S. Ist diese kombinierte Karte informativer als die alleinige Darstellung der “schwarzen Zone”? Ich freue mich über Rückmeldungen.

Schlechte Luft in der Kabine – ganz ohne Aschewolke

20. Mai 2010

Finden Sie auch, dass die Luft im Inneren einer Flugzeugkabine einen speziellen Geruch aufweist? Ich habe das bisher immer auf die Klimaanlage geschoben. Nachdem ich den Artikel “Unsichtbares Gift betäubt Piloten” der Süddeutschen Zeitung gelesen habe, vermute ich eher, dass dieser Geruch aus den Flugzeugtriebwerken stammt.

Dass die Kabinenluft aus der verdichteten Luft in den Triebwerken stammt, erklärt Aussagen wie “Wir riechen Asche im Cockpit”.